Dienstag, 21. Mai 2019

Verstärkung für die Feuerwehren Nettetal und Grefrath

44 junge Damen und Herren freuten sich am Samstag Abend im Gerätehaus Schaag über ihre Urkunden nach der bestandenen Prüfung auf dem Gelände der ehemaligen Fa. Pierburg in Nettetal. 25 Kameraden haben somit den ersten Teil ihrer Grundausbildung geschafft (Truppmann 1) und 19 haben die Grundausbildung (Truppmann 2) abgeschlossen.

 

Seit über 20 Jahren bilden die Feuerwehren Nettetal und Grefrath ihren Nachwuchs gemeinsam aus. 

Die beiden Leiter der Feuerwehren Leo Thoenissen und Hans Konrad Funken prüften mit dem Ausbildungsleiter und stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Nettetal Willi Lehnen am Samstag das Fachwissen, welches in den letzten zwei Monaten durch 26 Ausbilder vermittelt wurde. Sowohl in Theorie, als auch in der Praxis wurde z. B das richtige Vorgehen im Löschangriff, das Vorgehen bei der technischen Hilfeleistung oder der Umgang mit Leitern geübt.

 

Nettetal hat somit 14 Feuerwehrfrauen und Männer die den TM 1 bestanden haben

und 15 mit abgeschlossener Grundausbildung (TM2).

Grefrath hat 8 Feuerwehrmänner mit TM 1 und 5 Feuerwehrmänner, die die Grundausbildung (TM2) abgeschlossen haben.

Ein Feuerwehrmann aus Oberkrüchten absolvierte seinen TM1.


Mit insgesamt 8 weiblichen Teilnehmern (Nettetal) finden inzwischen auch immer mehr Frauen den Weg zur Feuerwehr.

 

Text und Bilder: Pressesprecher Feuerwehr Grefrath

 

Grefrath: Leben retten mit dem Kinderfinder

Manfred Wolfers jun. (l.) und Stefan Feld präsentieren den von der Feuerwehr empfohlenen Kinderfinder. Er kann im Fall eines Brandes Leben retten. Foto: Kaiser, Wolfgang (wka)

Für einen Aufkleber, der Leben retten kann, wirbt die Feuerwehr Grefrath. Sie wünscht sich nicht nur Rauchmelder. Wer Kinder hat, sollte das mit dem Kinderfinder signalisieren.

Von Bianca Treffer

Er ist dreieckig, zeigt ein Kind und kann aufgrund seiner reflektierenden Beschaffenheit bei Dunkelheit und starker Rauchentwicklung gut gesehen werden. Die Rede ist vom so genannten Kinderfinder. Den gibt es eigentlich schon länger, aber trotzdem ist er nicht überall bekannt. Das möchte die Freiwillige Feuerwehr Grefrath ändern. Sie macht sich für den Kinderfinder stark. Der ist vom Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Provinzial-Versicherung entwickelt worden. Auch die Feuerwehr Köln hat zusammen mit der GVV-Versicherung einen gestaltet.

Beide Aufkleber verfolgen das gleiche Ziel: In einem Brandfall soll der Kinderfinder den Einsatzkräften signalisieren, dass sich in der Wohnung oder dem Haus Kinder befinden. Vor dem Hintergrund, dass Brandrauch nach oben steigt, bringen Eltern den Aufkleber im unteren Drittel auf der Außenseite der Kinderzimmertür an. „Kinder nehmen bei einem Brand oftmals eine Vogel-Strauß-Haltung ein und verstecken sich in ihrem Zimmer. Ein Brand ist für sie eine völlig fremde Situation. Sie reagieren mit Angst, und ihr Zimmer gibt ihnen Zuflucht. Sie machen dabei nicht auf sich aufmerksam, sondern bleiben ruhig“, sagt Stefan Feld, Oberbrandmeister vom Löschzug Grefrath. Für Feuerwehrleute ist es daher oft schwer festzustellen, ob sich noch Kinder in einem Gebäude befinden. Der Kinderfinder hilft hier. Bei einem Brand zählt jede Sekunde. Klebt ein solches Hinweisschild an der Tür, wissen die Einsatzkräfte direkt, dass es sich um das Kinderzimmer handelt.

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