Sonntag, 24. Juni 2018

 

Rettungsgasse bilden: Die gesetzlichen Vorgaben

Wichtig ist: Alle Autofahrer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Ausschlaggebend ist hier der Paragraph 11, Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dieser lautet ab dem 1. Januar 2017:

„Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“

Autofahrer, die es versäumen, eine Rettungsgasse zu bilden, können mit einem Bußgeld von 20 Euro belegt werden. Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit nach Paragraph 49, Abs. 1 Nr. 11 der StVO. Viel wichtiger ist aber, dass jeder Autofahrer daran denken sollte, dass im Notfall keine Zeit verloren gehen darf.

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Falschparker blockieren Rettungswege

 

Die Rettungsksräfte am Niederrhein werden immer wieder von falsch parkenden Autos ausgebremst. Die Feuerwehren in Willich, Tönisvorst und Kempen verteilen deshalb schon länger rote Karten an die Falschparker. Trotzdem gibt es das Problem nach wie vor, sagte ein Sprecher. Viele Autofahrer würden bei der Parkplatzsuche vergessen, dass neben ihnen mindestens drei Meter Platz sein müssen. Sonst kommen die breiten Einsatzwagen nicht vorbei. Die roten Karten sollen deshalb auch in Zukunft verteilt werden.

Quelle: welleniederrhein / siehe auch hier

oder hier

Freie Fahrt

 

 

 

Brandschutzfrüherziehung hat hohen Stellenwert bei kath. Kitas

 

Seit vielen Jahren führt die Feuerwehr in Mülhausen in der Woche vor dem Tag der offenen Tür an Fronleichnam eine Brandschutzfrüherziehung für die Vorschulkinder der kath. Kita St. Heinrich Mülhausen durch. In diesem Jahr erfolgte die knapp zweistündige Brandschutzfrüherziehung am Mittwoch, 14. Juni 2017 zum zweiten Mal gemeinsam mit der kath. Kita St. Vitus Oedt. Insgesamt 21 Kinder und 5 Erzieherinnen nahmen an dieser Brandschutzfrüherziehung teil.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und die beiden Kita-Leiterinnen, Frau Backes und Frau Güllekes hatten diese gemeinsame Veranstaltung der beiden Kitas mit der Feuerwehr vereinbart. Im Gegensatz zur Situation an der Oststraße bietet das Umfeld der kath. Kita St. Heinrich in Mülhausen mit dem ehemaligen Schulhof viel Platz, damit die Kinder im verkehrssicheren Umfeld auch die beiden Fahrzeuge der Mülhausener Feuerwehr genauer inspizieren konnten. Da die Kinder zumeist ab August in die gleiche Grundschule gehen, war dies eine Möglichkeit des gegenseitigen Kennen-Lernens.

 

Neben der Besichtigung der Fahrzeuge lernten die Vorschulkinder bei der Brandschutzfrüherziehung viel Wissenswertes über die Feuerwehr kennen, beispielsweise das richtige Absetzen eines Notrufs, die Funktionalität von Rauchmeldern und Details zur Ausrüstung der Feuerwehrkameraden. Besonders spannend fanden die Kinder hierbei die Fluchthauben für rettende Personen aus einem verrauchten Raum und die praktische Suche und Inbetriebnahme eines Hydranten. Freude kam auch auf, als am Ende alle Kinder eine individuelle Urkunde mit nach Hause mitnehmen durften.

Durchgeführt wurde die Brandschutzfrüherziehung durch Feuerwehrmitglieder der Löschgruppe Mülhausen.

Die kath. Kirchengemeinde St. Benedikt als Träger der kath. Kitas in der Gemeinde Grefrath bedankt sich sehr herzlich bei der Feuerwehr der Gemeinde Grefrath für dieses Engagement.

Weitere Hintergrund-Informationen:
Grundsätzlich ist die Brandschutzfrüherziehung eines der jährlichen Angebote für die Vorschulkinder in den kath. Kitas in Trägerschaft der Kirchengemeinde St. Benedikt Grefrath. Daneben werden noch sehr viele weitere Angebote durch die pädagogischen Fachkräfte für die Vorschulkinder durchgeführt um die Kinder bestmöglich auf die Grundschule vorzubereiten und den Übergang Kita/Grundschule bestmöglich zu fördern. Hierzu zählen beispielsweise Verkehrserziehung mit Polizei und Verkehrswacht und diverse Ausflüge.4

Quelle: FB / Feuerwehrkamerad Manfred Wolfers jun.

 

Brandtote sind Rauchtote

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 400 Brandtote, 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In den meisten Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

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Nordrhein-Westfalen (seit 01.04.2013)

Einbaupflicht

  • in Wohnungen, die nach dem 01.04.2013 errichtet oder genehmigt sind
  • für bestehende Wohnungen: bis 31.12.2016
  • in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen

Verantwortlich

  • für den Einbau: Eigentümer
  • für die Betriebsbereitschaft: der unmittelbare Nutzer (Bewohner/Mieter) der Wohnung, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.

Fragen und Antworten rund um die Rauchmelderpflicht inkl. des Gesetzes zur Änderung der Landesbauordnung finden Sie auf der Webseite des zuständigen Ministeriums.

Hier finden Sie die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.

 

Quelle: http://www.rauchmelder-lebensretter.de

 

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