Sonntag, 18. November 2018

Mehr als 60 Kräfte der Feuerwehr Grefrath bewiesen bei der Großübung, wie gut die vier Löschzüge sich unterstützen.

In einer Scheune des Riemenhofes in Oedt sind an einem Traktor Schweißarbeiten erforderlich geworden. Daraus entwickelt sich ein Großbrand. Vier Menschen eingeschlossen, ohnmächtig oder verletzt. Das Feuer droht auf angrenzende Dächer über zu greifen. Neun Pferde und Ponys müssen in Sicherheit gebracht werden. Ein Schreckensszenario, wenn ein solcher Alarm die Feuerwehr erreichen würde. Am Freitagabend war es eine Kraftanstrengung unter realen Bedingungen.

Wehrführung mit Übung in Oedt zufrieden

 

Die Großübung führte mehr als 60 Wehrmänner und einige -frauen aus den Löschzügen Oedt und Grefrath mit den Kameraden der Löschgruppen aus Vinkrath und Mülhausen zusammen.

Wehrführer Funken war mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden

Das Fazit nach der zweistündigen Übung der Grefrather Gesamt-Wehr von Wehrführer Hans-Konrad Funken lautete: „Ich bin mit der Zusammenarbeit der einzelnen Löschzüge und -gruppen sehr zufrieden.“

Gegen 20.15 Uhr hatte der erste Wagen der Oedter-Mülhausener Wehr mit Maschinist Thomas Reinke, den Meldern und den Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupps die Einsatzstelle erreicht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung – die Nebelmaschine hatte hier ganze Arbeit geleistet – orderte der Einsatzleiter, Brand-Inspektor Albert Mertens, außerdem die Kameraden des Löschzuges Grefrath mit der Löschgruppe Vinkrath herbei. Insgesamt standen an dem Abend 13 Fahrzeuge rund um den Riemenhof.

Für die Crew aus Oedt-Mülhausen war die Menschenrettung, also die Bergung der Verletzten, die wichtigste Aufgabe. Mit schwerem Gerät wagten sich einzelne Trupps in die „Räucherkammer“, holten den  „verletzten“ Jugend-Feuerwehrmann Justin Kühnen (16) und einige Puppen aus der Scheune. Vier der Feuerwehrkameraden, Axel Thoenes, Bernd Hüttmann, Max Plohmann und Lukas Laschet, hatten erst kürzlich einen Atemschutz-Grundlehrgang absolviert.

Pferde und Ponys aus den Stallungen in Sicherheit gebracht

Zuvor waren bereits einige Pferde und Ponys, die dort in den Stallungen standen, in Sicherheit und auf die Weide gebracht worden, darunter Mara und Dschango. Wegen der scheuen Tiere hatte die herankommende Feuerwehr sogar auf das Sirenengeheul aus den Fahrzeugen verzichtet.

Aufgrund der Dunkelheit wurde auch aus der Höhe, so vom 27 Meter hohen Teleskop-Mast, das gesamte Gelände ausgeleuchtet. Für  Ausleuchtung und für Wasserversorgung waren in erster Linie die Feuerwehrleute aus Grefrath und Vinkrath zuständig.

Sie schafften es schließlich, eine so genannte „Riegelstellung“ auszubauen, also das Übergreifen des Feuers auf die Wohn- und Nebengebäude zu verhindern.

Einzelne Löschfahrzeuge führten zwar Wassertanks (zwischen 1600 und 2500 Litern) mit, diese reichten aber nicht aus. Hydranten gab es in dem Außenbereich natürlich nicht. Etwa 400 Meter von der Brandstelle entfernt war ein Löschbrunnen. Einer von etwa einem Dutzend, die es in allen Grefrather Außenbezirken gibt. Von einem Mehrzweckfahrzeug wurden ruckzuck die Schläuche abgerollt, so dass dann das notwendige Löschwasser fließen konnte.

Die vier Löschzugführer lobten den Ablauf der Übung

Zufrieden über den Ablauf waren neben den Löschzugführern Albert Mertens (Oedt), Matthias Hoersen (Grefrath) auch Josef Schoenmakers (Vinkrath) und Michael Heyer (Mülhausen).

Hinterher hatten sich die Mitwirkenden das Gegrillte am Oedter Gerätehaus redlich verdient. Pressesprecher Edmund Laschet nutzte noch in Anwesenheit der Pressevertreter die Gelegenheit, um für neue Feuerwehrleute und den Nachwuchs zu werben.

Quelle: WZ

Foto: Friedhelm Reimann

Am Freitag Abend übten die Löschzüge und Gruppen der Gemeinde Grefrath im Auffeld auf dem Riemenhof.

 

Grund für den angenommenen Großbrand waren Schweißarbeiten an einem Traktor in der Scheune, dabei hat der Traktor Feuer gefangen und 4 Personen konnten sich nicht ins Freie retten.

 

Zuerst wurde der Löschzug Oedt und die Löschgruppe Mülhausen alarmiert. Schon auf der Anfahrt veranlasste der Einsatzleiter Albert Mertens die Nachalarmierung des Löschzugs Grefrath und der Löschgruppe Vinkrath.

 

Vor Ort wurde sofort die Menschenrettung und Brandbekämpfung durch mehrere Atemschutztrupps eingeleitet. Der nachrückende Löschzug Grefrath und die Löschgruppe Vinkrath sorgten für eine Wasserversorgung aus dem 400 Meter entfernten Löschbrunnen und schützten die angrenzenden Gebäude vor den Flammen.

Der Teleskopmast der Feuerwehr Grefrath leuchtete die Einsatzstelle aus.

Die Einsatznachbesprechung fand im Gerätehaus Oedt statt. Bei einer Wurst vom Grill und gekühltem Getränken zeigten sich sowohl der Leiter der Feuerwehr Hans-Konrad Funken als auch die Löschzugführer Albert Mertens (Oedt) und Matthias Hoersen (Grefrath) mit der Leistung und Zusammenarbeit der einzelnen Züge und Gruppen zufrieden.

 

Für alle Ortsteile gilt, wer Interesse an der Arbeit der Feuerwehr hat, sportlich und gesund ist,

 

kann sich jederzeit über die Internetseite www.feuerwehr-grefrath.de melden.

 

siehe auch hier

 

Fotos / Text:

Edmund Laschet

Pressesprecher

Feuerwehr Grefrath

 

125 Jahre Löschgruppe Mülhausen

 

 

Wer sich als Gast am Freitag Abend beim Festakt umschaute konnte feststellen,

die Löschgruppe ist ein fester Bestandteil der Mülhausener Gemeinschaft.

Alle Gruppierungen, Parteien und Vereine sind gekommen um den Feuerwehrmännern zu gratulieren.

In dem, mit viel Liebe zum Detail,  geschmückten Zelt an der Marienschule waren auch neben den umliegenden Feuerwehren Kreisdirektor Ingo Schabrich, Kreisbrandmeister Rainer Höckels, Bürgermeister Manfred Lommetz

und der Leiter der Feuerwehr Grefrath Hans Konrad Funken gekommen.

Neben dem Jubiläum, wo der Kreisdirektor Ingo Schabrich die Urkunde des Landes NRW an den Löschgruppenführer Michael Heyer und seinen Stellverteter  Heinz Schürmanns übergab, war die Chronik das zweite große Highlight. 

 

 

 

Knapp zwei Jahre waren Heinrich Lennackers und Alfred Knorr in den Archiven unterwegs, stellten die einzelnen Berichte zusammen und schafften somit eine attraktive und  interessante Chronik. Am Freitag Abend wurde das Buch vorgestellt und die beiden Chronisten wurden von Manfred Wolfers jun. interviewt. Das Interesse an der Chronik ist groß, jeder Gast blätterte in dem Buch und es gab genug Stoff für viele Gespräche bis tief in die Nacht.

Musikalisch wurde der Festakt vom Feuerwehr Trommlercorps unter der Leitung von Heinz Klingen unterstützt.

Am Samstag morgen wurde das Festzelt umgebaut um am Abend den Dorfabend mit der Bevölkerung zu feiern. 

Mit Live-Musik, gutem Essen und gekühlten Getränken feierten die Mülhausener ein tolles Fest mit der Bevölkerung, Familien und Freunden.

 

Tag der offenen Tür Löschzug Grefrath

 

 

Am Sonntag hat der Löschzug Grefrath traditionell zum Tag der offenen Tür eingeladen. Neben dem kulinarischen Angeboten lud eine übergroße Sandkiste und eine Riesenhüpfburg mit Rutsche, die Kinder zum Spielen ein. Die zahlreichen Besucher konnten zwei Schauübungen beobachten. Der Löschzug Oedt zeigte das Vorgehen  bei  einem Wohnungsbrand, die Jugendfeuerwehr zeigte einen Löschangriff bei einem angenommen Flächenbrand.

Die Löschgruppe Mülhausen und der Löschzug Grefrath inkl. Löschgruppe Vinkrath sagen:

 

"DANKE SCHÖN FÜR IHR INTERESSE UND IHREN BESUCH AM LETZTEN WOCHENENDE"

Text / Fotos: Pressesprecher Feuerwehr Grefrath

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