Sonntag, 21. Juli 2019

Das Ferien-ABC - D wie Drehleiter :

Mit „Florian Grefrath“ ganz hoch hinauf

 

 

Ist ein Einsatz in der Höhe erforderlich, kommt die Feuerwehr mit „Florian Grefrath“.

Foto: ulricke gerards/ulrike Gerards

Grefrath Den Teleskopmast nutzen neben der Feuerwehr auch der Bauhof und die Gemeindewerke.

Von Ulrike Gerards

D wie Drehleiter – die aber gar keine herkömmliche Drehleiter ist. Auch in Grefrath kann die Feuerwehr Menschen aus oberen Etagen retten oder aus der Höhe löschen. Aber da die Leiter rauf zum Rettungskorb bei diesem speziellen Feuerwehrfahrzeug fehlt, ist es halt keine Drehleiter. „Darum heißt unser Fahrzeug Teleskopmast“, erklärt Edmund Laschet, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Grefrath. Drehleiter geht aber auch. Eine Besonderheit ist das Fahrzeug allemal. „Es ist absolut einzigartig“, so Laschet. Es ist eines von drei Fahrzeugen, die in einer kurzen Kooperation der beiden Firmen Ruthmann und Iveco entstanden sind, und in der Ausstattung ein Einzelstück.

Auch die Anschaffung im Jahr 2011 war eine besondere Kooperation. Gekauft wurde das Fahrzeug von der Gemeinde Grefrath mit Unterstützung der Gemeindewerke. Zuvor musste die Feuerwehr bei Einsätzen die Drehleiter aus Kempen oder Süchteln kommen lassen. Daher bestand Einigkeit in Politik, Verwaltung und Wehr, dass man ein eigenes Fahrzeug benötige. „Die Gemeindewerke brauchten auch ein neues Fahrzeug, um damit an Überlandleitungen arbeiten zu können“, erinnert sich Edmund Laschet. Und da es, wenn man hoch hinaus will, egal ist, ob so ein Fahrzeug nun rot, grün oder orange ist, wird der Teleskopmast von Gemeindewerken, Bauhof und Feuerwehr gleichermaßen genutzt. So sieht man das rote Fahrzeug auch schon mal im Park stehen, wenn es für Baumschnittarbeiten benötigt wird. „So sind die 325.000 Euro gut investiert“, meint Laschet. Immer werde das Fahrzeug von einem Feuerwehrmann gefahren, so dass es im Alarmfall direkt zur Einsatzstelle fahren kann.

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Die Feuerwehr sucht ständig Nachwuchs

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Löschzug Oedt feiert Jubiläum: Ein Geschenk in Übergröße

Beim Tag der offenen Tür präsentierte der Löschzug Oedt das ganze Spektrum seines Könnens.

 

Foto: Norbert Prümen, E. Laschet (Pressesprecher FF Grefrath)

Oedt Ein ganzes Wochenende lang feierte der Löschzug Oedt sein 125-jähriges Bestehen. Das größte Geschenk gab es in Form eines neuen Löschfahrzeugs.

Von Bianca Treffer

Ein Feuerkorb mit Jubiläumsschriftzug von der Löschgruppe Mülhausen, das Feuerwehrsymbol in rotem Edelstahl von der Jugendfeuerwehr, die von den Kindergärten bemalten großen Holztafeln – Geschenke erhielt der Löschzug Oedt anlässlich seines 125-jährigen Bestehens reichlich. Aber eine ganz besondere Überraschung gab es im Rahmen des Festaktes in der Albert-Mooren-Halle. Hans Konrad Funken, Leiter der Feuerwehr Grefrath, gratulierte nicht nur, sondern informierte die Oedter Wehrleute darüber, dass das bereits vor einem Jahr bestellte Löschfahrzeug „LF20“, wenn es im kommenden Jahr ausgeliefert wird, an den Löschzug Oedt gehen wird. Es ersetzt damit das 31 Jahre alte Fahrzeug. Der Grefrather Löschzug wird entsprechend in rund zwei Jahren ein weiteres LF20 erhalten. „Unser größtes Geschenk“, freute sich der Oedter Löschzugführer Albert Mertens.

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