Montag, 17. Dezember 2018

 

Brandschutz ist Thema auch in Schulen

Auch für Grundschulen und weiterführende Schulen besteht das Angebot der Brandschutzfrüherziehung, wobei die Inhalte dem jeweiligen Alter angepasst sind. Bei solchen Gelegenheiten verteilen die Feuerwehrkräfte auch den Kinderfinder an die Eltern und greifen das Thema Rauchmelder immer wieder auf. Denn der kann im Falle eines Falles durch seinen Warnton bei Rauchentwicklung Leben retten. Sinn machen außerdem CO-Warner, die bei Kohlenmonoxid anschlagen. Kinder in allerletzter Sekunde aus einer brennenden Wohnung zu retten, haben die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grefrath schon erlebt. „Der Fall in Oedt war seinerzeit knapp. Noch ein, zwei Minuten später, und alles wäre total verqualmt gewesen“, erinnert sich Grefraths Feuerwehrsprecher Edmund Laschet.

„Wir durchsuchen jeden Raum mit Akribie. Ein solcher Raum, von dem wir wissen, es ist das Zuhause eines Kindes, durchkämmen wir noch intensiver, da wir davon ausgehen, dass sich ein Kind dort versteckt hält“, erläutert Manfred Wolfers jun., Unterbrandmeister der Löschgruppe Mülhausen. Außerdem ist das Anbringen des Aufklebers für die Eltern die Gelegenheit, mit den Kindern über einen Brandfall und das richtige Verhalten zu sprechen. Das heißt Flüchten bei entsprechend freien Fluchtwegen, wobei niemals ein Aufzug benutzt werden darf.

Generell gilt bei versperrten Fluchtwegen: Zimmertür schließen, Türschlitze gegen den Rauch mit Bekleidung, Decken und dergleichen abdichten und lautstark auf sich aufmerksam machen. In Sachen Vorbeugung setzt die Feuerwehr Grefrath zudem auf Brandschutzfrüherziehung. Sie ist ein fester Bestandteil in den Kindertagesstätten. Die Feuerwehrleute besuchen die Einrichtungen und erklären den Vorschulkindern unter anderem, was es mit einem Rauchmelder auf sich hat, wie man sich in einem Brandfall richtig verhält und wie gefährlich es ist, mit Streichhölzern und Feuerzeugen zu spielen. Zudem wird über eine Telefonübungsanlage geübt, wie der Notruf abgesetzt wird, und die Kinder lernen Feuerwehrkräfte mit Atemschutzgerätschaften kennen.

Kinderfinder kann man sich kostenfrei bei jeder Freiwilligen Feuerwehr abholen.

Quelle: RP                  mehr Info

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