Dienstag, 21. Mai 2019

Am Freitag Abend übten die Löschzüge und Gruppen der Gemeinde Grefrath im Auffeld auf dem Riemenhof.

 

Grund für den angenommenen Großbrand waren Schweißarbeiten an einem Traktor in der Scheune, dabei hat der Traktor Feuer gefangen und 4 Personen konnten sich nicht ins Freie retten.

 

Zuerst wurde der Löschzug Oedt und die Löschgruppe Mülhausen alarmiert. Schon auf der Anfahrt veranlasste der Einsatzleiter Albert Mertens die Nachalarmierung des Löschzugs Grefrath und der Löschgruppe Vinkrath.

 

Vor Ort wurde sofort die Menschenrettung und Brandbekämpfung durch mehrere Atemschutztrupps eingeleitet. Der nachrückende Löschzug Grefrath und die Löschgruppe Vinkrath sorgten für eine Wasserversorgung aus dem 400 Meter entfernten Löschbrunnen und schützten die angrenzenden Gebäude vor den Flammen.

Der Teleskopmast der Feuerwehr Grefrath leuchtete die Einsatzstelle aus.

Die Einsatznachbesprechung fand im Gerätehaus Oedt statt. Bei einer Wurst vom Grill und gekühltem Getränken zeigten sich sowohl der Leiter der Feuerwehr Hans-Konrad Funken als auch die Löschzugführer Albert Mertens (Oedt) und Matthias Hoersen (Grefrath) mit der Leistung und Zusammenarbeit der einzelnen Züge und Gruppen zufrieden.

 

Für alle Ortsteile gilt, wer Interesse an der Arbeit der Feuerwehr hat, sportlich und gesund ist,

 

kann sich jederzeit über die Internetseite www.feuerwehr-grefrath.de melden.

 

siehe auch hier

 

Fotos / Text:

Edmund Laschet

Pressesprecher

Feuerwehr Grefrath

 

125 Jahre Löschgruppe Mülhausen

 

 

Wer sich als Gast am Freitag Abend beim Festakt umschaute konnte feststellen,

die Löschgruppe ist ein fester Bestandteil der Mülhausener Gemeinschaft.

Alle Gruppierungen, Parteien und Vereine sind gekommen um den Feuerwehrmännern zu gratulieren.

In dem, mit viel Liebe zum Detail,  geschmückten Zelt an der Marienschule waren auch neben den umliegenden Feuerwehren Kreisdirektor Ingo Schabrich, Kreisbrandmeister Rainer Höckels, Bürgermeister Manfred Lommetz

und der Leiter der Feuerwehr Grefrath Hans Konrad Funken gekommen.

Neben dem Jubiläum, wo der Kreisdirektor Ingo Schabrich die Urkunde des Landes NRW an den Löschgruppenführer Michael Heyer und seinen Stellverteter  Heinz Schürmanns übergab, war die Chronik das zweite große Highlight. 

 

 

 

Knapp zwei Jahre waren Heinrich Lennackers und Alfred Knorr in den Archiven unterwegs, stellten die einzelnen Berichte zusammen und schafften somit eine attraktive und  interessante Chronik. Am Freitag Abend wurde das Buch vorgestellt und die beiden Chronisten wurden von Manfred Wolfers jun. interviewt. Das Interesse an der Chronik ist groß, jeder Gast blätterte in dem Buch und es gab genug Stoff für viele Gespräche bis tief in die Nacht.

Musikalisch wurde der Festakt vom Feuerwehr Trommlercorps unter der Leitung von Heinz Klingen unterstützt.

Am Samstag morgen wurde das Festzelt umgebaut um am Abend den Dorfabend mit der Bevölkerung zu feiern. 

Mit Live-Musik, gutem Essen und gekühlten Getränken feierten die Mülhausener ein tolles Fest mit der Bevölkerung, Familien und Freunden.

 

Tag der offenen Tür Löschzug Grefrath

 

 

Am Sonntag hat der Löschzug Grefrath traditionell zum Tag der offenen Tür eingeladen. Neben dem kulinarischen Angeboten lud eine übergroße Sandkiste und eine Riesenhüpfburg mit Rutsche, die Kinder zum Spielen ein. Die zahlreichen Besucher konnten zwei Schauübungen beobachten. Der Löschzug Oedt zeigte das Vorgehen  bei  einem Wohnungsbrand, die Jugendfeuerwehr zeigte einen Löschangriff bei einem angenommen Flächenbrand.

Die Löschgruppe Mülhausen und der Löschzug Grefrath inkl. Löschgruppe Vinkrath sagen:

 

"DANKE SCHÖN FÜR IHR INTERESSE UND IHREN BESUCH AM LETZTEN WOCHENENDE"

Text / Fotos: Pressesprecher Feuerwehr Grefrath

Grefrath: Leben retten mit dem Kinderfinder

Manfred Wolfers jun. (l.) und Stefan Feld präsentieren den von der Feuerwehr empfohlenen Kinderfinder. Er kann im Fall eines Brandes Leben retten. Foto: Kaiser, Wolfgang (wka)

Für einen Aufkleber, der Leben retten kann, wirbt die Feuerwehr Grefrath. Sie wünscht sich nicht nur Rauchmelder. Wer Kinder hat, sollte das mit dem Kinderfinder signalisieren.

Von Bianca Treffer

Er ist dreieckig, zeigt ein Kind und kann aufgrund seiner reflektierenden Beschaffenheit bei Dunkelheit und starker Rauchentwicklung gut gesehen werden. Die Rede ist vom so genannten Kinderfinder. Den gibt es eigentlich schon länger, aber trotzdem ist er nicht überall bekannt. Das möchte die Freiwillige Feuerwehr Grefrath ändern. Sie macht sich für den Kinderfinder stark. Der ist vom Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Provinzial-Versicherung entwickelt worden. Auch die Feuerwehr Köln hat zusammen mit der GVV-Versicherung einen gestaltet.

Beide Aufkleber verfolgen das gleiche Ziel: In einem Brandfall soll der Kinderfinder den Einsatzkräften signalisieren, dass sich in der Wohnung oder dem Haus Kinder befinden. Vor dem Hintergrund, dass Brandrauch nach oben steigt, bringen Eltern den Aufkleber im unteren Drittel auf der Außenseite der Kinderzimmertür an. „Kinder nehmen bei einem Brand oftmals eine Vogel-Strauß-Haltung ein und verstecken sich in ihrem Zimmer. Ein Brand ist für sie eine völlig fremde Situation. Sie reagieren mit Angst, und ihr Zimmer gibt ihnen Zuflucht. Sie machen dabei nicht auf sich aufmerksam, sondern bleiben ruhig“, sagt Stefan Feld, Oberbrandmeister vom Löschzug Grefrath. Für Feuerwehrleute ist es daher oft schwer festzustellen, ob sich noch Kinder in einem Gebäude befinden. Der Kinderfinder hilft hier. Bei einem Brand zählt jede Sekunde. Klebt ein solches Hinweisschild an der Tür, wissen die Einsatzkräfte direkt, dass es sich um das Kinderzimmer handelt.

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