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Feuerwehr trainiert Erste Hilfe, Reanimation und Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst
Oedt, 16. Januar 2026 – Beim jüngsten Dienstabend des Löschzugs Oedt stand das Thema Erste Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung im Mittelpunkt. Verantwortlich für die Ausbildung war Christian Karpenkiel, der den Kameradinnen und Kameraden ein praxisnahes und realitätsnahes Übungsprogramm bot.
Ein Schwerpunkt lag auf der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Dabei wurde nicht nur die Reanimation trainiert, sondern auch konsequent der Automatisierte Externe Defibrillator (AED) eingesetzt. So konnten die Einsatzkräfte den Ablauf vom Auffinden einer bewusstlosen Person bis zur Defibrillation und weiteren Maßnahmen realistisch üben.
Ein weiterer Ausbildungsteil war die Versorgung von Verletzten. Mit Hilfe von Kunstblut wurden Wunden realitätsnah dargestellt und unter anderem das Anlegen einer Druckkompresse zur Blutstillung geübt.
Unterstützt wurde der Dienstabend vom Rettungsdienst aus Kempen, der mit drei Kameraden vor Ort war. Sie brachten einen Rettungswagen (RTW) mit, erklärten die elektrische Trage und ermöglichten den Feuerwehrangehörigen eine ausführliche Besichtigung des Fahrzeugs.
Solche gemeinsamen Ausbildungsabende stärken nicht nur die medizinischen Fähigkeiten der Feuerwehr, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst – ein wichtiger Faktor für schnelle und professionelle Hilfe im Einsatzfall. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team der Rettungswache Kempen für die Zeit und Ausbildung an einem RTW.
Text und Bilder: Feuerwehr Grefrath


Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Mülhausen der Feuerwehr Grefrath am Samstag, 17.01.26
Traditionell besuchte die Löschgruppe Mülhausen den Friedhof und gedachte aller verstorbenen Mitglieder. Danach folgte die Teilnahme an der Messe in St. Heinrich. Während der Messfeier wurde die St. Floriansfigur gesegnet und eingeweiht, die die LG Mülhausen im letzten Jahr der Pfarre zum 125 Jubiläum geschenkt hatte und nun einen festen Standort in der Kirche hat.
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Nach der Messfeier versammelten sich alle Mitglieder und Gäste im Bruxhof. Der Löschgruppenführer Michael Heyer begrüßte alle Anwesenden und berichtete aus dem Geschäftsjahr 2025. Der Start des Jahres war turbulent, nach wenigen Minuten folgte der erste Alarm nach Grefrath und kurze Zeit später ein zweiter Brand in Mülhausen. Bis Jahresende sollten es 79 Einsätze werden, viele davon als Gesamtwehralarm, wo man sich immer auf die LG Mülhausen verlassen konnte, wie z. B. diverse Wohnungsbrände oder ein schwere Verkehrsunfall mit einem Linienbus im Sommer zeigten. Dazu zählen auch die Einsätze im Kreisgebiet, wo die in Mülhausen stationierten Ölsperren zum Einsatz kamen. Das Fahrzeug hierfür (KEF), steht kurz vor dem Tausch gegen ein neues Fahrzeug, welches der Kreis Viersen beschafft hat.
Neben den Einsätzen besuchten die 26 Mitglieder der Löschgruppe 35 Dienstabende / Übungen. Weiter 10 Mitglieder aus Mülhausen zählen zur Ehrenabteilung und die Jugendfeuerwehr hat zwei Mitglieder aus Mülhausen.
Ein Highlight war der Tag der offenen Tür, der wieder bei bestem Wetter am Fronleichnamstag abgehalten wurde. Bei leckerem Gegrillten und einer großen Kuchenauswahl sowie gekühlte Getränken wurden viele Gespräche geführt, die Kinder hatten neben den Fahrzeugen, Wasserspiele, eine riesige Sandburg und eine Hüpfburg zur Verfügung. Den traditionelle Wettkampf der Grefrather und benachbarter Einheiten gewannen die Teilnehmer der LG Mühlhausen, knapp vor der Jugendfeuerwehr.
AN DIESER STELLE SCHON DIE HERZLICHE EINLADUNG FÜR DEN 04.06.26, (FRONLEICHNAM)
ZUM TAG DER OFFENEN TÜR AN DER MARIENSCHULE IN MÜLHAUSEN.
Der gute Zusammenhalt innerhalb der Löschgruppe wurde bei verschiedenen Gelegenheiten gepflegt und fand ihren Höhepunkt auf der Kameradschaftstour Ende September nach Trier.
Michael Heyer bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihre geleisteten Einsatz, bei dem Leiter der Feuerwehr Hans–Konrad Funken und Bürgermeister Stefan Schumeckers (gleichzeitig stellv. Leiter der Feuerwehr) für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und den weiteren Einheiten der Feuerwehr Grefrath.
Hilfe für den Notfall
Der Kreis Viersen hat eine Notfallinternetseite erstellt.
Ab sofort werden Bürgerinnen und Bürger unter https://notfallhilfe-kreis-viersen.de in Notsituationen, wie Stromausfällen
, Wetterereignissen
oder Bränden
, informiert. In Kooperation mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden hat der Kreis Viersen dort relevante Informationen für die Menschen im Kreis gebündelt.
Gleichzeitig soll die Notfallinternetseite ebenfalls als Vorbereitung auf Notsituationen, wie Unwetter oder Diebstähle, dienen. Wichtige Telefonnummern sowie die Suche nach Apothekennotdiensten sind dort ebenfalls zu finden.
Quelle: Kreis Viersen
Eine sehr realistischer Übung erwartete die Einsatzkräfte aus Grefrath und Vinkrath am Freitag Abend. Zwei PKWs sind auf einer Landstraße verunfallt. Vier Verletzte (Übungspuppen) waren in den PKWs eingeschlossen oder eingeklemmt. Es wurde eine Crashrettung (schnelle Rettung) eingeleitet, der Brandschutz wurde sichergestellt, die Einsatzstelle parallel abgesichert und ausgeleuchtet. Nachdem die Personen aus den PKWS befreit waren, wurden verschiedene weitere Techniken besprochen und geübt. Nach der praktischen Übung luden die Übungsleiter Rainer und Axel Thönes die Mannschaft ins Gerätehaus zur Nachbesprechung ein. Ein großer Dank geht an die Firma Bröker GmbH für die Bereitstellung der beiden PKWs.
Smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung
Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde! Mithilfe der Smartphone-basierten Ersthelfer-Alarmierung werden medizinisch qualifizierte Ersthelfer*innen nach Wahl des Notrufs 112 durch die Leitstelle über die GPS-Komponente ihrer Smartphones geortet und parallel zum Rettungsdienst alarmiert. Durch die örtliche Nähe können Mobile Retter oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein und bis zu dessen Eintreffen bereits qualifizierte lebensrettende Maßnahmen einleiten.
In der Gemeinde Grefrath beteiligen sich zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr als mobile Retter.











